Pädagogische Konzeption
Als Grundschule vertreten wir ein modernes, auf die Kinder ausgerichtetes Bildungs- und Betreuungskonzept. Ein reger Austausch mit den Eltern und Erziehungsberechtigten über das persönliche Gespräch und digitale Kommunikation sorgt für Planbarkeit der täglichen Abläufe sowie Sicherheit und Verlässlichkeit für die Kinder.
Verlässlichkeit und Eigenverantwortung
Das Konzept der Verlässlichen Grundschule beinhaltet folgende Schwerpunkte:
Garantie verlässlicher Öffnungszeiten im Umfang von täglich 5 Zeitstunden
Kindgerechte Betreuung durch pädagogischen Mitarbeiter*innen in den Jahrgängen 1 und 2
Seit Schuljahresbeginn 2005 sind wir im Verbund mit den anderen Schulen Wiesmoors auch Eigenverantwortliche Schule. Im Zuge der Eigenverantwortlichkeit wurden zwei neue Gremien gewählt, die Steuergruppe und der Schulvorstand. Beide Gremien sehen ihre Aufgabe darin, den Prozess der Schulentwicklung in Zusammenarbeit mit Projektteams zu steuern.
Offener Ganztag
Als Reaktion auf die veränderten Lebensbedingungen vieler Kinder stellten die Grundschulen in Wiesmoor den Antrag, ab dem Schuljahresbeginn 2011/12 an drei Tagen Ganztagsangebote bis 15.30 Uhr anzubieten.
Seit dem Schuljahr 2019/20 findet an vier Tagen eine freiwillige Ganztagsbetreuung (Montag bis Donnerstag) statt.
Konkret bedeutet dies, dass die angemeldeten Kinder im Anschluss an den Unterricht um 12.15 Uhr gemeinsam in die Mensa gehen. Daran anschließend haben sie zunächst die Möglichkeit, auf dem Schulhof zu spielen, bevor um 13.15 Uhr die Begleitete Lernzeit beginnt. Hier erledigen die Kinder unter fachkundiger Aufsicht in Schuljahrgangsgruppen ihre Hausaufgaben.
Ab 14.00 Uhr steht den Kindern dann ein abwechslungsreiches Angebot an Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung.
Entwicklungsschwerpunkte
Was macht unsere Schule zu einer guten Schule?
Auf Basis einer vorhergehenden Umfrage unter Schüler*innen, Lehrkräften und Erziehungsberechtigten (FrOSiN) haben die Schulgremein eine Reihe von Entwicklungsschwerpunkte für die nächsten Schuljahre beschlossen.
Entwicklung eines Kinderschutzkonzepts
Damit sich alle Kinder unserer Schule frei entfalten und entwickeln können, ist es wichtig, ihnen hierfür einen geschützten gewaltfreien Rahmen zu bieten. Die Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes hat zum Ziel, das Kindeswohl unserer Schüler*innen zu gewährleisten, also körperliche und psychische Übergriffe auf Kinder unserer Schule zu vermeiden bzw. zu unterbinden.
Das Konzept soll allen Kolleg*innen der Schule als Orientierungshilfe dienen und die Handlungssicherheit hinsichtlich des Kinderschutzes erhöhen.
Rassismuskritische Bildung
Im Rahmen eines Anti-Rassismus-Trainings sollen erste Schritte und Möglichkeiten gegen den Rassismus gesucht werden. Das Kollegium soll für den Rassismus in seiner alltäglichen Erscheinung sensibilisiert werden, d.h. das eigene Handeln aus einer rassismuskritischen Perspektive betrachtet und reflektiert werden. Dabei sollen Fortbildungen insbesondere helfen, das Bewusstsein für diskriminierende Sprachmuster zu schärfen und praktische Strategien für eine sensiblere und wertschätzendere Ausdrucksweise zu vermitteln. Langfristig soll schließlich überlegt werden, welche rassismuskritischen Aspekte bei der Unterrichtsplanung zu berücksichtigen sind (siehe Punkt: Arbeitsschwerpunkte in den letzten Jahren).
Überarbeitung der schuleigenen Arbeitspläne in den Fächern Musik, Kunst, Werken und Textiles Gestalten
Für die oben genannten Fächer wurden 2024 vom Nds. Kultusministerium neue Kerncurricula herausgegeben. Die Überarbeitung der Arbeitspläne soll in den nächsten Schuljahren umgesetzt werden.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Laut Runderlass des MK vom 01.03.2021 ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung verpflichtend für alle Schulen. BNE ist ein weltweites zukunftsorientiertes Bildungskonzept. Ziel ist die Befähigung und Stärkung von Schüler*innen in der globalisierten und sich permanent verändernden Welt, um mündige, selbstbestimmte und verantwortungsbewusste Handlungsentscheidungen treffen zu können. BNE lässt sich in ihren verschiedenen Bereichen und als ganzheitlicher Ansatz sowohl im Unterricht als auch in Projekten sowie im Schulleben verankern. BNE – relevante Themen sind u.a.: Umweltbildung, Demokratiepädagogik, Interkulturelle Bildung, Friedenspädagogik. Um einen Überblick über die an unserer Schule bereits bestehenden BNE – Aktivitäten zu erhalten, ist zunächst eine Ist-Stand-Analyse wichtig. Im Folgenden soll überlegt werden, wie BNE im Unterricht sowie in den außerunterrichtlichen Ganztagsangeboten umgesetzt werden kann.
Auch in den kommenden Jahren sollen im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung verschiedene Projekte und Aktionen durchgeführt werden (siehe Punkt: Arbeitsschwerpunkte in den letzten Jahren).
Förderung von Demokratie und Partizipation in der Schule
Die Grundschule stellt für die Kinder ein zentrales und unverzichtbares Lern- und Übungsfeld für Partizipation und demokratische Mitbestimmung dar. Hier lernen sie grundlegende Werte und Kompetenzen, die sie zu mündigen, verantwortungsvollen und aktiven Mitgliedern der Gesellschaft machen. Durch die Demokratiebildung lernen die Kinder Werte wie Gerechtigkeit, Gleichheit, Toleranz und Respekt kennen. Diese Werte prägen ihr späteres Handeln und ihre Haltung in einer demokratischen Gesellschaft. Weiterhin schafft eine frühzeitige Demokratiebildung ein Bewusstsein für Vielfalt und Offenheit, was hilft, Vorurteile abzubauen und extremistisches Denken zu verhindern.
Gemeinsam soll überlegt werden, wie diese Prinzipien spielerisch und praxisnah vermittelt werden können.
Werte und Normen – Entwicklung eines Konzepts
Immer mehr Eltern wünschen, dass ihre Kinder nicht am Religionsunterricht teilnehmen sollen. Mit dem Fach Werte und Normen als alternatives Unterrichtsfach könnte man zukünftig für diese Kinder Unterricht statt Betreuung anbieten. Mit dem Ersatzfach würde ein Angebot geschaffen werden, dass die ethische Bildung dieser Kinder – parallel zum Religionsunterricht – fördert.
Da es keine zusätzlichen Lehrerstunden für das Fach gibt, muss überlegt werden, welche Ressourcen für die Einführung genutzt werden können. Neben Organisationsformen müssen in einem Konzept weiterhin mögliche Lerninhalte für die einzelnen Jahrgänge dargestellt werden.
Lesefreundliche Grundschule
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt in den kommenden Jahren bleibt die Intensivierung der Leseförderung. Um die besonders für alle Lebens- und Lernbereiche wichtige Kernkompetenz zu fördern, soll diese weiterhin in den Fokus genommen werden (siehe Punkt: Arbeitsschwerpunkte in den letzten Jahren). So sind die Einrichtung einer Leseecke, ein offenes Bücherregal sowie Bücherwagen für die Jahrgänge 2 bis 4 geplant.
Sozialpädagogische Fachkraft
Eine Ganztagsschule wie die unsere muss sich mit neuen Bedingungen und Anforderungen schulischen Lernens auseinandersetzen. Wir wollen für unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Lebensort sein. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, muss es zu einer inneren und äußeren Öffnung der Schule gegenüber der Lebenswelt unserer Schüler und ihren sozialräumlichen Umweltbedingungen führen. Die Beschäftigung einer Fachkraft für Sozialarbeit hat das Ziel durch eine entsprechende organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung schulischer Lern- und Aktivitätsfelder den vielfältigen Bedürfnissen und den unterschiedlichen sozialen Bezügen unserer Schüler Rechnung zu tragen. Aus diesem Grund wird ein Entwicklungsschwerpunkt in den nächsten Jahren die Weiterentwicklung eines Konzepts zum Einsatz einer sozialpädagogischen Fachkraft unter besonderer Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen an unserer Schule sein.
Informationen zu den Aufgaben und Angeboten der Schulsozialarbeit finden Sie in diesem Flyer – Schulsozialarbeit.
Fördern und Fordern
Seit 1996 ist unsere Grundschule eine inklusive Schule. Allen Kindern wird unabhängig von ihren sozialen, kognitiven oder körperlichen Voraussetzungen die umfassende und uneingeschränkte Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben und Lernen in der Schule ermöglicht. Die Förderung der Schüler*innen orientiert sich an den individuellen Möglichkeiten und Begabungen.
Ein wichtiger Schwerpunkt der sonderpädagogischen Grundversorgung liegt in der frühzeitig einsetzenden Diagnostik und präventiven individuellen Förderung, um langfristig Defizite auszugleichen und somit möglichst einen sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf zu verhindern.
Jeder Klasse stehen grundsätzlich zwei Förderschullehrerstunden zur Verfügung. Diese Stunden können jedoch nach Absprache und Bedarf flexibel verteilt werden. Die Förderung erfolgt überwiegend im Klassenverband oder stundenweise extern in der Kleingruppe. Die Förderschullehrkraft arbeitet eng im Team mit den Klassen- und Fachlehrerinnen zusammen.
MesEO – Förderung im sozial-emotionalen Bereich
Ziel der Arbeit des Projektes ist es, die Schüler*innen, die einen präventiven oder festgestellten Förderbedarf ESE aufweisen, so zu fördern und zu unterstützen, dass
- sie ihre Kompetenzen in diesem Bereich erweitern können
- sich gegebenenfalls ihre häusliche Situation verbessert
- sie soziale Beziehungen eingehen und halten können
- sie erfolgreich an der Grundschule lernen können
Bei gravierenden Problemen im emotional-sozialen Bereich unterstützen die Förderschullehrer/innen und die Sozialpädagogin das Einhalten gemeinsam aufgestellter Regeln und Ziele. Sie begleiten die Schüler*innen im Klassenunterricht, betreuen diese in Kleingruppen oder fördern sie in Einzelsituationen. Sie führen Einzelgespräche, reflektieren Problem-Situationen, versuchen Lösungen zu entwickeln und nehmen ggf. Kontakt auf zu anderen Institutionen, Beratungsstellen oder Psychologen.
Projekt „Familienklasse“
Dieses Projekt beteiligt die Erziehungsberechtigten direkt an der pädagogischen Unterstützungsarbeit. Unter der Leitung einer Multifamilientrainerin und einer Grundschullehrerin arbeiten die Schüler*innen gemeinsam mit ihren Eltern daran, ihre Schulsituation und damit oft verbunden auch ihre Familiensituation zu verbessern. Gründe für den Besuch der Familienklasse können sein, dass ein Kind Probleme hat,
- sich an Regeln zu halten
- seine Persönlichkeit zu stärken
- seine Aggressionen zu beherrschen
- die erwarteten Leistungen zu erbringen
Ein Familienklasse – Durchgang umfasst zehn Einheiten mit ca. acht Schüler*innen und deren Eltern als Angebot im Vormittagsbereich über 4 Schulstunden.
Sportförderunterricht
Unsere Schule bietet Kindern mit Auffälligkeiten im motorischen oder psycho-sozialen und emotionalen Bereich Sportförderunterricht an mit dem Ziel, einen Beitrag zur Unterstützung, Stabilisierung und Harmonisierung ihrer Persönlichkeit zu leisten. Er stellt damit einen wichtigen Baustein der Gesundheitsförderung dar. Sportförderunterricht an unserer Schule bedeutet
- ein zusätzliches Bewegungsangebot
- kleine Gruppen
- spielerische Atmosphäre
- individuelle Förderung
- kein Leistungsdruck
Der Sportförderunterricht kann durch das Gesundheitsamt oder eine Lehrkraft empfohlen werden und erfordert das Einverständnis der Erziehungsberechtigten. Er findet jeweils für ein Schuljahr verpflichtend außerhalb des regulären Unterrichts statt.
Sprachförderunterricht
Für Kinder ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen bietet die Grundschule Förderunterricht an, wobei eine intensive Förderung in Kleingruppen erfolgt. Je nach Sprachstand sollen die Kinder in den jeweiligen Gruppen wöchentlich 1 bis 4 Stunden Sprachförderung erhalten. Der Förderunterricht findet parallel zur Betreuungszeit bzw. während des Ganztagsunterrichts statt. Bei Kindern, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, kann der Förderunterricht auch zeitgleich stattfinden.
Gesunde Ernährung von klein auf- Die Grundschule Wiesmoor-Mitte im Schulobstprogramm
Seit vielen Jahren nimmt unsere Schule am EU-Schulobst- und -gemüseprogramm teil. Ziel dieses Programms ist es, den Kindern bereits frühzeitig eine gesunde und ausgewogene Ernährung näherzubringen- und das gelingt bei uns mit großem Erfolg! Einmal pro Woche erhalten alle Klassen eine Lieferung mit frischem saisonalen Obst und Gemüse, welches an drei Tagen der Woche verzehrt wird. Die Kinder dürfen sich über knackige Äpfel, saftige Möhren, Gurken, Birnen, Paprika und viele weitere Leckereien freuen. So wird gesunde Ernährung zum festen Bestandteil des Schulalltags. Neben dem regelmäßigen Verzehr des Schulobstes wird das Thema „Gesunde Ernährung“ auch im Unterricht immer wieder aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, woher ihre Lebensmittel stammen, wie wichtig Vitamine sind und dass Obst und Gemüse nicht nur gesund, sondern auch richtig lecker sind!
Ein großes Dankeschön gilt unseren engagierten Schnibbelmüttern und -vätern, die das Obst regelmäßig schneiden und vorbereiten, sowie unserem Lieferanten, dem Johannshof, der uns zuverlässig mit frischen Produkten aus der Region versorgt.
Wir sind stolz darauf, bereits so lange Teil des wertvollen Programms zu sein- denn gesunde Ernährung ist die beste Grundlage für konzentriertes Lernen und Wohlbefinden.
So bleiben wir gemeinsam gesund und stark!!
Gesche Korthas (Schulobstbeauftragte)
Die Leseinsel
Die Leseinsel bietet unseren Schüler*innen, denen das Lesen noch schwer fällt, die Möglichkeit, an drei Tagen pro Woche das Lesen in kleinen Gruppen zu erlernen und zu trainieren.
Den Kindern und deren Eltern wird bei Bedarf von der Lehrkraft vorgeschlagen, die Leseinsel am Nachmittag zu besuchen. Dort lernen die Kinder, begleitet durch Gesten und Bewegungen mit den Fingern und den ganzen Händen, die einzelnen Buchstaben und Buchstabenverbindungen sowie die entsprechenden Laute zu erlesen und zu sprechen.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen bringen viel Geduld auf und trainieren in einer gemütlichen und geschützten Atmosphäre mit jedem einzelnen Kind. Am Ende jeder Stunde machen es sich die Kinder auf Sitzsäcken gemütlich, um einer Geschichte zu lauschen.
Ein Blick in die Leseinsel zeigt, dass die meisten Kinder die Zeit dort sehr genießen und die Insel des Lesens mit viel Freude aufsuchen.
Wi köönt ok Platt…
Neben Deutsch und Englisch hört und sieht man bei uns in der Schule noch eine weitere Sprache: Plattdeutsch!
An den Türen, bei Schulfesten, im Büro, im Lehrerzimmer, in der Schulbücherei, beim Wettbewerb „Plattdeutsches Lesen“, im bilingualen Fachunterricht einiger Klassen… fast überall findet man Plattdeutsch bei uns!
Wir versuchen in jedem Jahrgang eine „Plattdeutsch-Klasse“ einzurichten, in welcher 1-2
Unterrichtsfächer auf Plattdeutsch unterrichtet werden. Dort lernen die Kinder von Anfang an zwei Sprachen: Hochdeutsch und Niederdeutsch. D.h. viele Fächer werden ganz normal auf Hochdeutsch unterrichtet und einige (meist Sachunterricht und Religion) auf Plattdeutsch. So lernen die Kinder quasi „ganz nebenbei“ eine weitere Sprache: Plattdeutsch – was ihnen auch beim weiteren (Fremd)Spracherwerb deutliche Vorteile bringt.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an unsere Plattdeutsch-Kontaktlehrerin Frau Anke Meyer.
Übrigens: Am 19. Dezember 2015 sind wir vom Kultusministerium als „Plattdeutsche Schule“ ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung galt zunächst für 4 Jahre und wurde dann erneut überprüft. Am 4. März 2020 wurden wir erfolgreich rezertifiziert. Außerdem hat auch die Ostfriesische Landschaft uns im September 2018 als „Mehrsprachige Grundschule“ ausgezeichnet. Wir sind sehr stolz, dass unser Engagement für unsere Regionalsprache Plattdeutsch so wahrgenommen und wertgeschätzt wird.
Wi köönt ok Platt…
Buten Düütsk un Engelsk hört un sücht man bi uns in de School noch en anner Spraak: Plattdüütsk!
An de Dören, bi School-Fierderee, in uns Kontoor, in uns Mesterkamer, in uns Bokeree, bi de Wettstried „Plattdüütsk Lesen“, in uns tweesprakige Fackunnerricht van enige Klassen… haast överall finnst du Platt bi uns!
Wi versöken in elke Jahrgang en „Platt-Klass“ to hebben, waar 1-2 Facken up Plattdüütsk unnerricht worden. Hier lehren de Kinner van Begünn an twee Spraken: Hoogdüütsk un Plattdüütsk. D.h. in vööl Facken word ganz normaal up Hoogdüütsk lehrt un in enige Facken (meest Sachunnerricht un Religion) up Plattdüütsk. So lehren de Kinner haast nebenbi en anner Spraak: Plattdüütsk – dat helpt hör ok later düchtig bi dat (Frömd-)Sprakenlehren wieder.
Fraagt geern uns Plattdüütsk-Mesterske Froo Anke Meyer.
Wat dat noch to seggen gifft: An de 19. Dezember 2015 sünd wi van dat Kultusministerium als „Plattdüütske School“ uttekent worden. Disse Utteken gellt för 4 Jahr, denn word dat neei nakeken. An de 4. Märt 2020 sünd wi nochmaal uttekent worden. Butendeem hett ok de Oostfreeske Landskupp uns in September 2018 als „Mehrsprakig Grundschool“ uttekent. Wi sünd düchtig stolt, dat uns Wark för uns Regionaalspraak Plattdüütsk so sehn un ehrt word.
Playback des Schullieds
Schullied (gesungen von der 4b, 2023)
Förderung besonderer Begabungen
Gemeinsam mit den umliegenden Wiesmoorer Schulen ist die Grundschule Wiesmoor-Mitte Teil des Kooperationsverbundes Begabtenförderung. Als inklusive Schule ist es uns ein Anliegen, jedes Kind in angemessenem Maße zu fördern oder zu fordern. Wir bieten Unterstützung, wenn Schülerinnen und Schüler in bestimmten Bereichen Hilfe benötigen und können gleichermaßen auch die Förderung besonderer Fähigkeiten und Interessen ermöglichen. Innerhalb unseres Schullalltages bieten wir den Kindern unterschiedliche Angebote, um die Förderung besonderer Begabungen zu fokussieren:
Wir bieten verschiedene Arbeitsgemeinschaften oder Projekte an, um den Kindern ein breitgefächertes Interessenspektrum zu ermöglichen – sei es im Mathe-Forderunterricht, im Buchclub oder aber auch innerhalb der Digitalen Schülerzeitung. Die besonderen Fähigkeiten im Bereich der Naturwissenschaften werden durch zwei Kooperationsprojekte in Verbindung mit der KGS gefördert. Hier können die Schülerinnen und Schüler das Angebot „Chemie Kids“ wahrnehmen oder die Naturschutzstation in Lübbertsfehn mit weiteren außerschulischen Lernorten kennenlernen. Unser Ziel ist es, den Kindern ein vielseitiges und ihren Interessen entsprechendes Angebot an speziellen Fordermaßnahmen zu ermöglichen.
Die Fach- oder Klassenlehrkraft spricht Sie als Erziehungsberechtige in jedem Fall an, um mit Ihnen und Ihrem Kind das passende Projekt zu finden. Sollten Sie dennoch Fragen oder Anmerkungen haben, wenden Sie sich gerne über IServ an Frau Renken, die als Ansprechpartnerin im Bereich der Begabtenförderung weiterhelfen kann. Sollte Ihr Interesse geweckt sein, schauen Sie gern in unseren Flyer oder sehen Sie das Konzept unseres KOV ein.
Sozialpädagogische Arbeit
Wir wollen für unsere Schüler*innen nicht nur ein Lernort, sondern auch ein Lebensort sein. Seit dem Schuljahr 2020/21 ist eine Schulsozialarbeiterin an unserer Schule tätig. Angefangen bei individueller Unterstützung im Unterricht sowie über feste Rückzugs- und Reflektionsmöglichkeiten erstreckt sich ihr Einsatz auf verschiedene Bereiche.
Informationen zu den Aufgaben und Angeboten der Schulsozialarbeit finden Sie in diesem Flyer – Schulsozialarbeit.